Plauen: Polizei schnappt nach Bombendrohung gegen Schulen einen Verdächtigen

Plauen - Am Montagmorgen hielt eine Bombendrohung die Polizei in Plauen in Atem. Nun kam heraus, dass es sich dabei wahrscheinlich um einen Schülerstreich handelte.

Insgesamt wurden rund 600 Schüler und 40 Lehrer evakuiert.
Insgesamt wurden rund 600 Schüler und 40 Lehrer evakuiert.  © Sebastian Höfer

Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, soll es sich bei dem Verdächtigen um einen 16 Jahre alten Schüler handeln. "Dieser steht nun im Verdacht, das Handy einer Mitschülerin ohne ihr Wissen an sich genommen und damit die Straftat telefonisch angedroht zu haben. Das Handy wurde noch am Montag von Polizeibeamten sichergestellt und zweifelsfrei als jenes identifiziert, von dem der Anruf erfolgte", so ein Sprecher er Polizei Zwickau.

Gegen den Jugendlichen wird nun wegen des Androhens von Straftaten ermittelt.

Am Montagmorgen war kurz nach 8 Uhr in der Rettungsleitstelle der Polizei ein Anruf mit der Drohung "In der Hufeland geht eine Bombe hoch!" eingegangen (TAG24 berichtete). Die Polizei evakuierte daraufhin zwei Schulen in Plauen. Insgesamt wurden knapp 600 Schüler und 40 Lehrer in die Festhalle gebracht.

Die Polizei durchsuchte die beiden Gebäude mit einem Sprengstoffspürhund und konnte gegen Mittag wieder Entwarnung geben.

Die Polizei sperrte am Montag das Gebiet um die beiden Schulen ab.
Die Polizei sperrte am Montag das Gebiet um die beiden Schulen ab.  © Ellen Liebner

Titelfoto: Ellen Liebner

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