Initiative Plauen: Wir wollen Rampen aus Lego-Steinen bauen!

Plauen - Nach der Kindheit landen sie häufig im Schrank und werden nie wieder angerührt. Dabei können Lego-Steine auch im späteren Leben nützlich sein.

Jana Richter-Wehnert von der SBW Vogtlandkreis GmbH, Projektinitiator Rico Kusche, Bürgerbüro-Mitarbeiter David Biller und Behindertenbeauftragte Heidi Seeling (v.l.) mit einer Sammelbox für Legosteine.
Jana Richter-Wehnert von der SBW Vogtlandkreis GmbH, Projektinitiator Rico Kusche, Bürgerbüro-Mitarbeiter David Biller und Behindertenbeauftragte Heidi Seeling (v.l.) mit einer Sammelbox für Legosteine.  © Ellen Liebner

Zum Beispiel als Rampen für Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühle. In Plauen sollen die Bürger deshalb nicht mehr benötigte Lego-Steine spenden, um die Barrierefreiheit in der Spitzenstadt zu verbessern.

Die Initiative Plauen e. V. hat die Aktion "Lego-Rampen" gestartet. "Es gibt so ein Projekt bereits in Hanau. Es ist schön bunt und macht auf Probleme aufmerksam", erklärt Rico Kusche (42), Initiator der Aktion.

An verschiedenen Stellen in der Stadt sind Spendensammelboxen aufgestellt, zum Beispiel im Musikmarkt Plauen oder im Jugendzentrum Oase. Gestern kam eine weitere "Annahmestelle" im Bürgerbüro dazu.

Bereits eine große Tüte mit Lego-Steinen ist voll. Ein Partnerverein soll daraus die Rampen zusammenbauen. Es ist geplant, diese in Geschäften einzusetzen, die noch nicht barrierefrei sind.

"Zum Stadtfest Plauener Frühling soll die erste Rampe übergeben werden", sagt Kusche (42). Heidi Seeling, die Behindertenbeauftragte der Stadt, unterstützt das Projekt: "Hinter dieser Aktion steckt eine einfache, aber sinnvolle Idee."

Für Rollstuhlfahrer sollen in Plauen Rampen aus Lego gebaut werden.
Für Rollstuhlfahrer sollen in Plauen Rampen aus Lego gebaut werden.  © Stadt Hanau

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