In Plauen gibt's bald ganz besondere Ampeln

Plauens OB Ralf Oberdorfer (57, FDP) und Wirtschafts- undVerkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) hatten gestern schon die Entwürfe für die neuen Ampeln dabei.
Plauens OB Ralf Oberdorfer (57, FDP) und Wirtschafts- undVerkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) hatten gestern schon die Entwürfe für die neuen Ampeln dabei.  © Uwe Meinhold

Plauen - In Plauen gibt‘s bald ganz besondere Ampeln: Denn die Stadt im Vogtland bekam jetzt als erste überhaupt in Sachsen die Erlaubnis die Fußgänger-Ampeln mit eigenen und vor allem lokal bedeutsamen Motiven zu versehen.

Klar, wer da in Plauen bald als Ampelmännchen leuchten darf: Vater und Sohn, in Anlehnung an den Künstler Erich Ohser (1903-1944).

"Vater und Sohn und e.o.plauen stehen für Plauen wie die Mainzelmännchen für Mainz. Ich freue mich, dass die beiden künftig an Plauener Ampeln leuchten werden. Danke dem Ministerium, dass es diese Idee mitträgt", sagt Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (57, FDP).

Denn eigentlich dürfen Ampeln nicht verändert werden. Das sächsische Wirtschaftsministerium musste erst über die Plauen-typische Signalanlage entscheiden.

Am Montag überbrachte dann Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) persönlich die Entscheidung.

"Ich freue mich sehr so etwas Schönes für meine Geburtsstadt tun zu können. Damit soll auch die Verbindung von e.o.plauen zur Stadt bekannter werden." Erstmal gilt die Ausnahmeregelung für zwei Jahre. In Plauen gibt‘s dann schon bald die "Vater-Sohn-Ampeln" an zwei Kreuzungen.

Zwei Ampeln sollen damit ausgestattet werden, u.a. die an der Kreuzung Marktstraße/Unterer Graben.
Zwei Ampeln sollen damit ausgestattet werden, u.a. die an der Kreuzung Marktstraße/Unterer Graben.  © Uwe Meinhold

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