Mit Finanzspritze: Plauen will Problemviertel aufhübschen

Innenminister Markus Ulbig (52, CDU, l.) ließ sich gestern von Plauens 
Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (56, FDP) die Probleme im Viertel erklären.
Innenminister Markus Ulbig (52, CDU, l.) ließ sich gestern von Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (56, FDP) die Probleme im Viertel erklären.  © Ellen Liebner

Plauen - Sachsens Innenminister Markus Ulbig (52, CDU) machte am Montag halt in Plauen. Im Gepäck hatte er eine Finanzspritze: Die Stadt erhält genau 6.416.836 Euro aus dem EFRE-Fördervorhaben "Nachhaltige Stadtentwicklung“.

Das Viertel Elsteraue ist seit Jahren ein Stiefkind in der Stadtentwicklung. Früher war hier Textil-Industrie angesiedelt, viele der Gebäude sind mittlerweile Ruinen. Mit dem Fördergeld soll das Gebiet wieder belebt werden.

Ulbig sagte am Montag: "Plauen wird noch schöner. Die Stadt profitiert von Fördermitteln und kann das Quartier baulich und energetisch voranbringen. Die Projekte stärken die Infrastruktur und das Erscheinungsbild.“

Plauen will das Geld vor allem in ökologische Projekte investieren. So soll eine Anlage zur Wärmeversorgung gebaut werden, die gleichzeitig Energie für Heizung und Kühlung speichert. Fahrradboxen und Elektro-Ladestationen sollen das "Grüne Band“ entlang des Elster-Radwegs unterstützen. Außerdem sollen kleine Firmen bei der Ansiedlung gefördert werden.

Sachsenweit stehen für ähnliche Projekte seit 2014 bis 2020 rund 120 Millionen Euro bereit.

Im Stadtteil Elsteraue soll wieder Leben in die Fabrik-Ruinen einziehen.
Im Stadtteil Elsteraue soll wieder Leben in die Fabrik-Ruinen einziehen.  © Ellen Liebner

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