Nach Messer-Attacke in Plauen: Mann belastet Ehefrau

Plauen - Nach der mutmaßlichen Messerattacke (TAG24 berichtete) in der Liebigstraße stand es für das Opfer Spitz auf Knopf: Der am Wochenende in der Wohnung niedergestochene Mann (59) lag nach der Not-OP im Klinikum im Koma. Jetzt ist er aufgewacht, hat ausgesagt.

Messer-Drama in Plauener Wohnviertel: In diesem Haus spielte sich der blutige Ehestreit ab.
Messer-Drama in Plauener Wohnviertel: In diesem Haus spielte sich der blutige Ehestreit ab.  © Ellen Liebner

Seine Ehefrau (37), die die Tat begangen haben soll, sitzt nach wie vor in U-Haft.

Beim Ermittlungsrichter hatte die Frau behauptet, ihr Ehemann habe sich die Verletzungen mit dem Küchenmesser im Streit selber zugefügt.

Der Richter glaubte ihr nicht. Details zur Aussage des Mannes wollte die Staatsanwaltschaft nicht nennen. Aber offenbar hat er seine Ehefrau belastet, gegen die weiter dringender Tatverdacht wegen versuchten Totschlags besteht.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine körperliche Untersuchung beider Eheleute an, um Spuren für einen möglichen Kampf zu sichern.

Die Liebigstraße in Plauen wirkt idyllisch, doch hier wurde am Wochenende ein Mann (59) schwer verletzt.
Die Liebigstraße in Plauen wirkt idyllisch, doch hier wurde am Wochenende ein Mann (59) schwer verletzt.  © Ellen Liebner

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