Standort nicht mehr zukunftssicher: Falknerei muss umziehen

Auge in Auge: In der Falknerei Herrmann in Plauen können Besucher - wenn sie sich trauen - Greifvögeln hautnah begegnen.
Auge in Auge: In der Falknerei Herrmann in Plauen können Besucher - wenn sie sich trauen - Greifvögeln hautnah begegnen.  © Ellen Liebner

Von Talea Gotzes

Plauen - Vertreibung ins Paradies: Die Falknerei Herrmann soll vom Gewerbegebiet in Plauen wegziehen und neue Flächen erhalten.

Als staatlich anerkannte Auffangstation zieht die Falknerei jährlich mehr als 13.000 Zuschauer an. Derzeit kann man im Gewerbepark Reißig die Greifvögel bestaunen.

Allerdings ist der Standort nicht mehr zukunftssicher. Durch Beeinträchtigungen der Flugschauen durch benachbarte Unternehmen und monatliche Pachtverträge ist die Falknerei gezwungen, sich einen neuen Standort zu suchen.

Eine gute Alternative zum Gewerbepark wäre im Pfaffengut. Angrenzende Freiflächen bieten Platz für neue Volieren und eine Freiflugfläche mit 300 Sitzplätzen. Allerdings gehört das Grundstück dem BUND Landesverband Sachsen und dem Förderverein Pfaffengut. Ein Einverständnis der Pächter bedingt die Umsiedlung. Der Umzug soll parallel zum Betrieb 2018 stattfinden, sodass 2019 die ersten Flugschauen auf dem neuen Gelände stattfinden könnten.

Ob die Falknerei umziehen darf, soll in den nächsten Wochen im Stadtrat geklärt werden. "Der Stadtrat und ich befürworten und unterstützen dieses Vorhaben", erklärt Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (57,FDP).

Die Falknerei soll einen neuen Standort erhalten. Schneegeier Gabi begeistert im Tiefflug die Besucher.
Die Falknerei soll einen neuen Standort erhalten. Schneegeier Gabi begeistert im Tiefflug die Besucher.  © Ellen Liebner

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