Investor gefunden: Wie geht es jetzt bei Vosla weiter?

Das insolvente Traditionsunternehmen Vosla in Plauen scheint gerettet. (Archivbild)
Das insolvente Traditionsunternehmen Vosla in Plauen scheint gerettet. (Archivbild)  © DPA

Plauen - Gute Nachrichten für die Mitarbeiter des Glühbirnen-Herstellers Vosla in Plauen: Das insolvente Unternehmen scheint gerettet.

Nach der Insolvenz Anfang Februar ist nun ein Investor für das Unternehmen gefunden. Er will den Betrieb fortführen und neu ausrichten, teilte Vosla mit. Die verbliebenen 210 Mitarbeiter werden übernommen. Für die Mitarbeiter gilt ein Sanierungstarifvertrag, der mit der Gewerkschaft erarbeitet wurde. Damit wird es in den kommenden drei Jahren keine betriebsbedingten Entlassungen geben.

Nach der Insolvenz mussten etwa 100 Mitarbeiter entlassen werden.

Künftig will sich Vosla auf die LED-und Hallogentechnologie ausrichten.

Vosla war als VEB Glühlampenwerk Plauen 1948 gegründet worden, Teil des Narva-Verbandes und 1990 von Philips übernommen worden. Vor fünf Jahren wurde das Unternehmen aber von Philips ausgegliedert und verkauft.

Titelfoto: DPA


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