Plauener Modell auch gut für Chemnitz? Privater Wachdienst für mehr Sicherheit





In Plauen kontrolliert auch ein privater Wachschutz (F.) Politiker sehen diese städtische Idee als Modell für Chemnitz.
In Plauen kontrolliert auch ein privater Wachschutz (F.) Politiker sehen diese städtische Idee als Modell für Chemnitz.  © Andreas Wetzel

Chemnitz - Chemnitz muss sicherer werden - das fordern Politiker nach den Schlägereien am Ebersdorfer Spielplatz (TAG24 berichtete). Sie wollen dafür den Stadtordnungsdienst aufstocken. Plauen zeigt, dass es billiger geht - die Stadt lässt einen privaten Sicherheitsdienst zusätzlich Streife gehen.

Plauen hat Probleme mit Trinkern und Schlägern rund um Bahnhofstraße und Tunnel. Seit August gehen dort private Wachleute auf Streife.

„Das trägt zur Beruhigung der Bürger bei, entlastet den Vollzugsdienst und kostet nur wenige Tausend Euro“, sagt Anja Ullmann, zuständig für Sicherheit und Ordnung. Vor allem sank die Zahl der Straftaten.

CDU-Landtagspolitiker Alexander Dierks (29) möchte das Plauener Modell in Chemnitz testen: „Ein privater Sicherheitsdienst mit begrenzten Kompetenzen soll keine Ordnungshüter ersetzen, kann aber für Ruhe sorgen.“

Auch SPD-Bundestagsabgeordneter Detlef Müller (53) sieht einen privaten Sicherheitsdienst als „Alternative zu einer Aufstockung des Stadtordnungsdienstes“.

Seit 2012 macht die CVAG gute Erfahrungen mit privater Security an der Zenti. Sprecher Stefan Tschök (60): „Die Kosten sind überschaubar, wir möchten diese Leute nicht mehr missen.“

Titelfoto: Andreas Wetzel


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