Der Kampf geht weiter! Umweltaktivisten reisen zum Klimacamp bei Leipzig

Pödelwitz - Beim zweiten Klimacamp in Pödelwitz (Landkreis Leipzig) wollen Umweltaktivisten in der kommenden Woche Konzepte für eine ökologisch gerechte Gesellschaft entwickeln.

Mehr als 100 Workshops und Diskussionen sind auf dem Klimacamp in Pödelwitz geplant.
Mehr als 100 Workshops und Diskussionen sind auf dem Klimacamp in Pödelwitz geplant.  © dpa/ Sebastian Willnow

Am Samstag reisten mehr als 200 Menschen an, sagte Nina Beck, Sprecherin des Camps. Insgesamt rechnen die Veranstalter bis zum 12. August mit etwa 1000 Teilnehmern. Mehr als 100 Workshops und Diskussionen seien geplant. Zeitgleich zum Klimacamp gibt es auch eine Sommerschule zum Thema "Degrowth" (Postwachstum).

Das Klimacamp findet nicht ohne Grund in Pödelwitz bei Leipzig statt: Das 700 Jahre alte Dorf soll der Kohle weichen und von der Landkarte verschwinden. Dagegen regt sich schon seit langem Protest. Die Pläne, das Dorf abzubaggern, würden mit Blick auf den angekündigten Ausstieg der Stadt Leipzig aus der Fernwärme "immer absurder", sagte Jens Hausner von der Initiative "Alle Dörfer bleiben!".

Am Samstagabend war ein Gespräch zum Thema Klimaschutz mit Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel und dem früheren Pfarrer der Leipziger Thomaskirche, Christian Wolff, geplant.

Beide sind Initiatoren der Initiative "Aufruf 2019", die sich für Weltoffenheit und Demokratie stark macht.

Titelfoto: dpa/ Sebastian Willnow

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