"Jeder Mensch hat einen Namen": Gedenken an die Münchner Pogromnacht

München - Zum 80. Mal jährt sich dieses Jahr die Pogromnacht, die den Beginn der organisierten Judenverfolgung im Nationalsozialismus markiert.

Am Gedenksteines ehemaligen Hauptsynagoge werden die Namen der über 1000 Opfer verlesen.
Am Gedenksteines ehemaligen Hauptsynagoge werden die Namen der über 1000 Opfer verlesen.  © DPA

Bereits am Vormittag werden die mehr als 1000 Namen der Münchner Opfer von 9:00 bis 12.30 Uhr am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße verlesen.

Zur Erinnerung an die Opfer vom 9. November 1938 findet im Anschluss ein Gedenkakt im Saal des Alten Rathauses am Marienplatz statt.

Neben Charlotte Knobloch, Präsidentin der Kultusgemeinde, wollen auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bei der Veranstaltung sprechen, wie die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern mitteilte.

30.11.1937: Männer der SA bei einem Hetzmarsch gegen Juden durch die Straßen von Berlin.
30.11.1937: Männer der SA bei einem Hetzmarsch gegen Juden durch die Straßen von Berlin.  © DPA

Titelfoto: DPA


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