Pokal-Prämie gibt es nur beim Titel

Die Dynamospieler können nur bei einem Finalsieg über Pokalprämien jubeln
Die Dynamospieler können nur bei einem Finalsieg über Pokalprämien jubeln

Von Thomas Schmidt

Dresden - Zwischen dem VfB Auerbach und Dynamo liegen schwarz-gelbe Welten - auch finanziell.

Während die vogtländischen Viertliga-Kicker tatsächlich Amateure sind, tagsüber einem „ordentlichen“ Job nachgehen und dann wochentäglich von 17.30 Uhr bis 19 Uhr trainieren, sind die Dresdner Vollprofis.

Neben einem Grundgehalt bekommen sie Punktprämien, was sich ja in dieser Saison richtig auszahlt. Für die Pokal-Partie in Auerbach hat der Verein im Gegensatz zu den Gastgebern keinen zusätzlichen Anreiz geschaffen.

Sportdirektor Ralf Minge: „Ich gehe davon aus, dass die Jungs trotzdem mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen und gewinnen.“

Eine (Fern-)Prämie hat der 54-Jährige trotzdem in Aussicht gestellt: „Vorm Sachsenpokal-Endspiel werden wir uns sicher zusammensetzen und den Finalsieg entsprechend honorieren.“

Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus unterschätzt die Vogtländer nicht.
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus unterschätzt die Vogtländer nicht.

Für den (mehr als unwahrscheinlichen) Fall, dass sich die Dresdner am Saisonende nicht unter den ersten Vier in der 3. Liga platzieren, könnte der Pott neben der sportlichen Ehre auch eine finanzielle Bedeutung erlangen.

Denn die Landespokal-Sieger sind zur Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals berechtigt. Der Verband schüttet an jeden Teilnehmer 140.000 Euro aus. Die würden die Gastgeber sicher deutlicher in der Kasse spüren...

Sportlich nimmt Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus die Partien genauso ernst wie ein Punktspiel. Für den Auftritt des „Future Teams“ in Prag stellte er am Mittwoch nur seine fünf Youngster ab.

Die erste und zweite Reihe bereitete sich auf den Auftritt beim VfB am Sonntag vor.

Fotos: Lutz Hentschel; Picture Point


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