Poker-Weltmeister sahnt 10 Millionen ab! Rührend, was er mit dem Geld plant

Münster - Mitte Juli gewann Hossein Ensan zehn Millionen US-Dollar im Finale der World Series of Poker in Las Vegas. Doch statt zu protzen, hat der 55-Jährige eine andere Idee.

Preisgeld und Bracelet. Hossein Ensan hat sich gegen alle Konkurrenten durchsetzt und darf sich nun Weltmeister nennen.
Preisgeld und Bracelet. Hossein Ensan hat sich gegen alle Konkurrenten durchsetzt und darf sich nun Weltmeister nennen.  © John Locher/AP/dpa

Er ist erst der zweite Deutsche überhaupt, der ein Finale der WOSP für sich entscheiden konnte und sich offiziell Poker-Weltmeister nennen darf.

Hossein Ensan ist gebürtiger Iraner und lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Der Vater einer Tochter wohnt in Münster - und wenn es nach ihm geht, bleibt er auch trotz seines satten Gewinns noch eine Weile da: "Ich bleibe in Münster, ich fühle mich hier sehr wohl", wird er von der Deutschen Presse Agentur zitiert.

Der 55-jährige Familienvater will mit seinem Gewinn nicht prahlen, braucht keinen teuren Sportwagen: "Dafür bin ich nicht der richtige Typ". Mit dem großen Gewinn hat er nach eigener Aussage "keine großen Pläne".

Jedoch eine Sache liegt dem Weltmeister, der sich gegen 8.500 weitere Spieler aus 60 Ländern durchsetzte, am Herzen: "Ich werde einen Teil des Gewinns an jemanden spenden, der sich um kranke Kinder oder Bildung kümmert".

2011 gewann Pius Heinz als erster Deutscher den begehrten Weltmeistertitel im Poker und sicherte sich das sogennannte Bracelet - das goldene Armband, welches nur dem Sieger der WOSP zusteht. Auch Hossein ist nun in Besitz der Trophäe.

Sieger mit Herz: Hossein Ensan spendet einen Teil seines Gewinns an einen guten Zweck.
Sieger mit Herz: Hossein Ensan spendet einen Teil seines Gewinns an einen guten Zweck.  © Marius Becker/dpa

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