Blick zu unseren Nachbarn nach Polen: So sieht es bei Senioren-Impfterminen aus

Warschau (Polen) - In Polen sind nach Regierungsangaben bereits jetzt die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben.

In Polen sind nach Regierungsangaben die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben. (Symbolbild)
In Polen sind nach Regierungsangaben die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben. (Symbolbild)  © Lukasz Gagulski/PAP/dpa

Landesweit ständen für diesen Zeitraum nur noch 150.000 freie Termine zur Verfügung, sagte der Chef der Regierungskanzlei, Michal Dworczyk, am Freitag.

In den frühen Morgenstunden war die Registrierung für Menschen im Alter von 70 bis 80 Jahren angelaufen, nach Regierungsangaben umfasst diese Gruppe entsprechend rund 2,7 Millionen Bürger.

Menschen im Alter von über 80 konnten sich bereits in der vergangenen Woche anmelden.

Das Fernsehen zeigte Bilder von Rentnern, die vor Ärztezentren für eine Anmeldung Schlange standen, da die Telefon-Hotline vollkommen überlaufen war.

In Spitzenzeiten seien bis zu 300.000 Anrufe pro Minute eingegangen, sagte Dworczyk.

Man wolle keine Impftermine über den März hinaus vergeben, da unklar sei, wie viele Impfdosen man innerhalb welcher Zeitspanne erhalten könne.

Dworczyk betonte mehrfach, das Problem liege bei dem Impfstoffhersteller Pfizer, der in dieser Woche weniger Impfdosen als vereinbart geliefert hatte.

Polen hat rund 38 Millionen Einwohner

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag verzeichnete Polen 6640 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im gleichen Zeitraum starben 346 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. Deutschland hat das Nachbarland als Risikogebiet eingestuft.

Titelfoto: Lukasz Gagulski/PAP/dpa

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