Mutter benutzt Tochter (12) als "Einparkhilfe", danach muss das Kind ins Krankenhaus

Giżycko - In Polen hat eine Frau (37) ihre Tochter (12) als "Einparkhilfe" benutzt. Das verlief nicht ganz reibungslos.

Die Praxis zeigt, dass einige Autofahrer immer wieder Probleme beim Einparken haben und sich dann gerne in die freie Lücke lotsen lassen. (Symbolbild)
Die Praxis zeigt, dass einige Autofahrer immer wieder Probleme beim Einparken haben und sich dann gerne in die freie Lücke lotsen lassen. (Symbolbild)  © 123rf.com/lightpoet

Theoretisch ist das Parken eines Autos eine einfache Tätigkeit, mit der kein Führerscheinbesitzer Probleme haben sollte. In der Praxis sieht das allerdings oft anders aus.

Laut der Polizei Giżycko hatte eine Autofahrerin - mit sechsjähriger Fahrerfahrung - am vergangenen Mittwoch Schwierigkeiten, ihr Fahrzeug in der Tiefgarage eines Wohnblocks in Giżycko (Woiwodschaft Ermland-Masuren) abzustellen.

Also bat sie ihre Tochter, sich als "Parksensor" zwischen Wagen und Wand zu stellen und der Mutter ein Zeichen zu geben, damit diese mit dem Wagen nicht gegen die Wand knallt. Doch das Manöver misslang!

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Denn statt gegen das Gemäuer fuhr die 37-Jährige ihr Kind um. Der Teenager wurde gegen die Wand gedrückt, bekam keine Luft mehr, verlor das Bewusstsein und erlitt noch eine Verletzung am Handgelenk.

Nach einer ersten Untersuchung durch den Notarzt wurde die Zwölfjährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei ermittelt nun die genauen Umstände des Vorfalls.

Titelfoto: 123rf.com/lightpoet

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