Mutter verwechselt ihren Sohn mit fremdem Kind, dann muss die Polizei anrücken

Skierniewice - Alkohol hatte einer Mutter (32) in Polen im wahrsten Sinne des Wortes das Gehirn so sehr vernebelt, dass sie nicht einmal mehr ihr eigenes Kind (2) erkannte.

An einem Badestrand in Polen verwechselte eine betrunkene Mutter ihren leiblichen Sohn mit einem fremden Kind. (Symbolbild)
An einem Badestrand in Polen verwechselte eine betrunkene Mutter ihren leiblichen Sohn mit einem fremden Kind. (Symbolbild)  © 123rf.com/candy18

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag in den Nachmittagsstunden. Ort des Geschehens war ein Badestrand am Stausee Zadębie in Skierniewice (Woiwodschaft Łódź).

Dort hielten sich an dem Tag auch die 32-Jährige, ihr Lebensgefährte (41) sowie ihr zweijähriger Sohn auf. Irgendwann ging das Paar baden, das Kind blieb derweil im Sand sitzen und spielte.

Doch als die Mutter zurückkam, verwechselte sie ihren eigenen Nachwuchs doch glatt mit einem anderen Kind. Der Grund: Sie war zu betrunken und bemerkte den Irrtum nicht!

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Laut der Polizei Łódź hatten Zeugen beobachtet, wie sich die Frau plötzlich dem fremden Kind näherte - davon überzeugt, dass es ihr Sohn war - und sich um den "falschen" Kleinen kümmerte.

Weil die Strandbesucherin ohne Zweifel zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde schließlich die Polizei gerufen und die Beamten vom Revier in Skierniewice griffen in das Geschehen ein.

Die Frau habe sich gegenüber den Gesetzeshütern vulgär und aggressiv verhalten, wofür sie noch vor Ort eine Geldstrafe kassierte. Doch das blieb nicht ihr einziges Problem!

Lange Haftstrafe droht

Die Erziehungsberechtigte und ihre Begleitung mussten jeweils einen Atemalkoholtest machen. Bei beiden ergab das Ergebnis zwei Promille.

Außerdem informierte die Polizei das Familiengericht über den gesamten Fall und die fragwürdige Betreuung des Kindes.

Die Mutter könnte noch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, weil sie das Leben und die Gesundheit ihres Sohn aufs Spiel gesetzt hatte. Ihr drohen eine Einschränkung oder sogar der Entzug des Sorgerechts sowie bis zu fünf Jahre Haft.

Die Polizei informierte den leiblichen Vater des Zweijährigen, der ihn umgehend vom Tatort abholte und in seine Obhut nahm.

Titelfoto: 123rf.com/candy18

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