Stürme und Hochwasser richten schwere Schäden bei unseren Nachbarn an

Von Christoph Thanei

Warschau - Stürme und Hochwasser haben in Polen schwere Schäden angerichtet.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Reszel musste umgestürzte Bäume entfernen, kämpfte mit Überschwemmungen in Häusern und auf Straßen.
Die Freiwillige Feuerwehr aus Reszel musste umgestürzte Bäume entfernen, kämpfte mit Überschwemmungen in Häusern und auf Straßen.  © Screenshot Twitter/OSP Reszel (Freiwillige Feuerwehr Reszel)

Die Feuerwehren rückten am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag zu mehr als 5000 Einsätzen in allen Regionen des Landes aus. Das teilte ein Feuerwehrsprecher dem Fernsehsender TVN24 mit.

Meist waren dabei überflutete Keller auszupumpen. Mehr als 200 Hausdächer wurden abgerissen, davon mehr als die Hälfte in der besonders stark betroffenen Wojwodschaft Lodz. Mehr als 100.000 Menschen waren vorübergehend ohne Strom.

Zudem wurden vorbeugend 15 Pfadfinderlager evakuiert, nachdem ein herabstürzender Ast ein Kind verletzt hatte.

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Bei einer der Rettungsaktionen wurde ein weiteres Kind verletzt, ein anderes wurde wegen psychischer Probleme in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr ohne nähere Detailangaben mitteilte.


Tote gab es nach Informationen vom Samstag bei den Unwettern nicht.

Titelfoto: Screenshot Twitter/OSP Reszel (Freiwillige Feuerwehr Reszel)

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