Tragödie beim Winterbaden: Mann stirbt unter dem Eis

Rypin (Polen) - Tragödie in den frühen Morgenstunden! Am Sonntag schlug eine Gruppe von Leuten, die bei den derzeit herrschenden frostigen Temperaturen eisbaden wollte, Löcher in den zugefrorenen Urszulewskie-See (gehört zur Dobriner Seenplatte) nahe der polnischen Stadt Rypin im Norden des Landes.

Die Kameraden der Feuerwehr schlugen weitere Löcher in das Eis auf dem See, um den Mann zu finden.
Die Kameraden der Feuerwehr schlugen weitere Löcher in das Eis auf dem See, um den Mann zu finden.  © Komenda Powiatowej Straży Pożarnej w Rypinie (Staatliche Feuerwehr, Bezirkshauptquartier Rypin)

Nach Informationen der Staatlichen Feuerwehr in Rypin beschloss ein 45-jähriger Teilnehmer, zwischen zwei Eislöchern hindurch zu tauchen.

Weil er nicht mehr an die Oberfläche kam, alarmierten die anderen gegen 10.45 Uhr die Polizei sowie den Rettungsdienst der Staatlichen Feuerwehr, die mit drei Einheiten sowie einer weiteren der Freiwilligen Feuerwehr aus Skrwilno und mehreren Rettungsschwimmern zum Unglücksort fuhr.

Eine Tauchgruppe aus Włocławek wurde ebenfalls organisiert.

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Bevor die Taucher ankamen, gelang es den Feuerwehrleuten, das Eis zu durchbrechen und den Gesuchten zu finden.

Sie zogen ihn aus dem Wasser und begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, die vom medizinischen Rettungsteam übernommen wurden, als es ebenfalls am Standort ankam.

Rettungskräfte von Polizei, mehreren Feuerwehren und einer Tauchergruppe waren am Unglücksort im Einsatz.
Rettungskräfte von Polizei, mehreren Feuerwehren und einer Tauchergruppe waren am Unglücksort im Einsatz.  © Komenda Powiatowej Straży Pożarnej w Rypinie (Staatliche Feuerwehr, Bezirkshauptquartier Rypin)

Der Mann war kein Anfänger beim Eisbaden

Trotz der Bemühungen war es nicht möglich, das Opfer wiederzubeleben, nachdem es etwa zwei Stunden im Wasser gewesen war. Der Mann starb offenbar unter dem Eis.

Eine Obduktion der Leiche soll Klarheit über die tatsächliche Todesursache bringen. Zur Zeit des Vorfalls herrschte eine Außentemperatur von minus 15 Grad.

Nach Informationen des polnischen Nachrichtenportals "Interia" sei der 45-Jährige kein Anfänger beim Eisbaden gewesen. Er habe es bereits lange trainiert.

Auch in Deutschland solltet Ihr vorsichtig und umsichtig sein. Keine Eisfläche ist wirklich sicher, wenn sie betreten wird! Wer eisbaden geht, sollte gesund, körperlich fit und geübt sein, denn es kann schnell zu Unterkühlungen oder sogar dem Erfrieren kommen.

Titelfoto: Komenda Powiatowej Straży Pożarnej w Rypinie (Staatliche Feuerwehr, Bezirkshauptquartier Rypin)

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