Kriegsschiff "Grömitz" startet nach Quarantäne zu NATO-Einsatz

Kiel - Nach einer zweiwöchigen Quarantäne verlässt das Minenjagdboots "Grömitz" am Samstag, 10 Uhr, seinen Kieler Heimathafen. 

Das Minenjagdboot "Grömitz" läuft am Samstag zum nächsten Einsatz aus.
Das Minenjagdboot "Grömitz" läuft am Samstag zum nächsten Einsatz aus.  © Presse- und Informationszentrum Marine

Das Boot gehört für die kommenden zwei Monate dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) an. 

Zu den Einsatzgebieten des multinationalen NATO-Verbandes gehören unter anderem die Nord- und Ostsee.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Philipp Palm (37) macht sich die 40-köpfige Besatzung auf den Weg in das Einsatzgebiet.

"Wir freuen uns auf die bevorstehenden Herausforderungen und die Möglichkeit unsere neuen Fähigkeiten erneut in einem NATO-Verband einzusetzen", so der Kommandant. 

Dafür habe die Besatzung ein intensives und anspruchsvolles Einsatzausbildungsprogramm innerhalb der letzten zehn Monate absolviert und sei bestens auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

"Gerade unter den momentan herrschenden Bedingungen ist es eine besondere Herausforderung für uns alle an Bord, aber auch für unsere Familien zu Hause". 

Die "Grömitz" gehört neben den Minenjagdbooten "Bad Bevensen" und "Datteln" zu den modernsten seiner Klasse in der NATO.

Auf gefährlicher Mission

Die NATO unterhält vier maritime Einsatzverbände, die zusammen mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die NATO Response Force bilden. Zwei davon sind Minenabwehrverbände. 

Die Minenabwehrboote suchen unter Wasser nach Objekten und können sie durch ferngelenkte Drohnen oder Minentaucher zerstören oder sie mit Simulationsgeräten zur Detonation bringen. 

Titelfoto: Presse- und Informationszentrum Marine

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