Bundesregierung zahlt Hilfen für Studenten auch im neuen Semester

Berlin - Die Corona-Nothilfen für Studenten werden auch nach Ablauf des Wintersemesters weitergezahlt.

Studenten sitzen im Audimax der Leibniz Universität in Hannover (Archivbild).
Studenten sitzen im Audimax der Leibniz Universität in Hannover (Archivbild).  © dpa/Julian Stratenschulte

Das Bundesbildungsministerium bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht auf dem Blog des Journalisten Jan-Martin Wiarda. Demnach soll die sogenannte Überbrückungshilfe für Betroffene, die in finanzielle Not geraten sind, auch im gesamten Sommersemester gewährt werden.

In einem Schreiben des Ministeriums an das Deutsche Studentenwerk, das für die Bearbeitung der Anträge auf Nothilfe zuständig ist, heißt es zur Begründung, es sei wichtig, dass insbesondere "akut notleidende Studierende eine Perspektive bekommen und ihr Studium nicht aus finanziellen Gründen abbrechen".

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) begrüßte das Vorhaben: "Wir sind froh, dass die Bundesbildungsministerin diesmal frühzeitig handelt. Die Studenten erhalten damit finanzielle Planungssicherheit und eine chaotische Situation, wie vor einem Jahr, wiederholt sich nicht", sagte der RCDS-Bundesvorsitzende Sebastian Mathes, der auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand ist.

Die Nothilfe war eigentlich bis Ende des Wintersemesters befristet. Sie richtet sich an Betroffene, die zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Überwiesen werden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat, wenn per Kontoauszug nachgewiesen kann, dass eine Notlage besteht. Hier kann ein Antrag auf Überbrückungshilfe für Studierende gestellt werden.

Titelfoto: dpa/Julian Stratenschulte

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