Er hatte keine Chance! Tochter tötet pflegebedürftigen Vater in Badewanne

Dortmund - Eine 47-Jährige soll ihren Vater getötet haben: Das ist der Vorwurf an eine Frau, gegen die am Mittwoch ein Totschlagsprozess vor dem Dortmunder Landgericht begonnen hat. 

Der Prozess gegen eine 47-Jährige hat am Mittwoch vor dem Landgericht Dortmund begonnen. (Symbolbild)
Der Prozess gegen eine 47-Jährige hat am Mittwoch vor dem Landgericht Dortmund begonnen. (Symbolbild)  © 123rf.com/Hyejin Kang

Die Staatsanwaltschaft wirft der angeklagten Serbin vor, im März den Mann in der Badewanne seiner Wohnung getötet zu haben. Zu Prozessbeginn erklärte die Frau aus Hamm, sie wolle vorerst keine Angaben zur Sache machen.

Laut Anklage suchte die 47-Jährige ihren 75 Jahre alten und pflegebedürftigen Vater am Mittag des 30. März in dessen Wohnung auf. Im Badezimmer soll es dann zu einem heftigen Streit gekommen sein. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagte ihren Vater dann gewaltsam in die Badewanne verbrachte und dort mit einem Messer und anderen Gegenständen attackierte. 

Neben Stichverletzungen erlitt der Rentner mehrere Schädelbrüche, die von wuchtigen Schlägen mit einer bis heute unbekannten Waffe herrühren sollen. 

Das Opfer hatte keine Chance, den Angriff zu überleben.

Die Angeklagte war einige Tage nach der Tat festgenommen worden. Die Polizei hatte sie zunächst als Zeugin befragt. Später erhärtete sich aber offenbar der Tatverdacht gegen die 47-Jährige.

Titelfoto: 123rf.com/Hyejin Kang

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