Es ging ums Erbe! Mann will Hund und Katze vergiften

St. Gallen (Schweiz) - In der Schweiz wollte ein Mann den Hund seines Neffen und die Katze seiner Mutter vergiften. Der Grund: ein Erbschaftsstreit.

Der Beschuldigte gestand die Tat. (Symbolbild)
Der Beschuldigte gestand die Tat. (Symbolbild)  © 123rf.com/belchonock

Der 64-Jährige aus dem Kanton St. Gallen verschaffte sich im Juli unerlaubt Zutritt zum Garten seiner Mutter.

Dort verstreute er zunächst über eine Länge von zwei Metern Glasscherben und verteilte anschließend auf dem Grundstück präparierte Stücke von Wiener Würstchen, berichtet das Schweizer Boulevardportal 20 Minuten. Auf diese Weise wollte er den Tieren schaden.

Zum Glück wurden sowohl die Glasscherben, als auch die manipulierten Würstchen - womit ist nicht bekannt - rechtzeitig entdeckt und keiner der Vierbeiner erlitt Verletzungen.

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"Mit seiner Tat beabsichtigte der 64-jährige St. Galler damit vorsätzlich, dem Schäferhund seines Neffen zu schaden und nahm damit auch eine Gefährdung der Katze seiner Mutter in Kauf", hieß es in einem Auszug aus dem Strafbefehl.

Der 64-Jährige wurde wegen Hausfriedensbruchs und versuchter vorsätzlicher Tierquälerei für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 30 Franken, insgesamt 1500 Franken (umgerechnet rund 1553 Euro) sowie einem Bußgeld in Höhe von 300 Franken (rund 311 Euro) verurteilt.

Strafmildernd wirkte sich aus, dass der Mann nicht vorbestraft war und die Tat gestand.

Zahlt er nicht, droht eine Ersatzfreiheitsstrafe

Darüber hinaus muss der Verurteilte 600 Franken (rund 621 Euro) für Gebühren und weitere Auslagen bezahlen. Kommt er sämtlichen Zahlungen nicht nach, droht ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen. Gegen das Urteil kann er innerhalb von zehn Tagen Einspruch erheben.

Worum es bei dem Erbschaftsstreit konkret ging, ist nicht bekannt.

Titelfoto: 123rf.com/belchonock

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