Buch urteilt über BILD: "Noch brutaler, noch menschenverachtender"

Köln - Im Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheint ein neues Buch über die Bild-Zeitung. Die Autoren rechnen ab: "Noch brutaler geworden, noch menschenverachtender, noch populistischer."

Das Cover des Buches über die Bild. Es erscheint am 11. Mai 2021.
Das Cover des Buches über die Bild. Es erscheint am 11. Mai 2021.  © Verlag Kiepenheuer & Witsch/pr

Das Buch über das Bild-Imperium unter dem Chefredakteur Julian Reichelt (40) trägt den Titel: "Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet."

Die Autoren des Werkes sind Mats Schönauer (Jahrgang 1987) und Moritz Tschermak (Jahrgang 1989). Beide gründeten das ausgezeichnete Medien-Watchblog "Topfvollgold".

Als ehemaliger und aktueller Chefredakteur des BILDblogs haben sie sich jahrelang mit Deutschlands polarisierender Boulevardzeitung beschäftigt. Im Buch bilanzieren sie den umstrittenen Kurs, den der Chefredakteur Julian Reichelt mit dem Reichweiten-Dickschiff setzt.

Sie kommen zu dem Fazit: "Unter Julian Reichelt ist das Blatt noch brutaler geworden, noch menschenverachtender, noch populistischer", wie es in der Verlagsankündigung heißt.

Ihre Thesen untermauern sie mit Hunderten Beispielen und Belegen und lassen auch Opfer der Berichterstattung zu Wort kommen. Gleichzeitig sollen auch Menschen das Wort ergreifen, die BILD von innen kennen, wie es heißt.

Autoren von Topfvollgold

Das neue Buch über die "Bild"

Das Buch "Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet" erscheint am 11. Mai 2021 beim Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Titelfoto: Verlag Kiepenheuer & Witsch/pr

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