So sollen intergeschlechtliche Menschen nun sichtbar gemacht werden

Hannover - Eine Plakat-Kampagne soll die Sichtbarkeit von intergeschlechtlichen Menschen in Niedersachsen erhöhen!

In Hannover sollen intergeschlechtliche Menschen in der Gesellschaft nun mit einer Plakat-Kampagne sichtbar gemacht werden.
In Hannover sollen intergeschlechtliche Menschen in der Gesellschaft nun mit einer Plakat-Kampagne sichtbar gemacht werden.  © Wolfgang Kumm/dpa

Unter dem Motto "Ich bin Inter*… sieht man doch" sollen sie zunächst an zentralen Plätzen von Hannover zu sehen sein - später auch in anderen Städten des Landes.

"Intergeschlechtliche Menschen existieren, auch in Hannover", sagte Oberbürgermeister Belit Onay (40, Grüne). "Sie sind selbstverständlicher Teil unserer Stadtgesellschaft und das erkennen wir an."

Es geht um Menschen, deren geschlechtliches Erscheinungsbild sich von Geburt an nicht als eindeutig oder ausschließlich männlich oder weiblich bestimmen lässt.

Am 25. März 2021 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung, das rein geschlechtsangleichende Operationen an ihnen verbietet.

Die Plakat-Aktion wurde gemeinsam mit dem Verein Intergeschlechtliche Menschen Landesverband Niedersachen sowie der Landeskoordination Inter* im Queeren Netzwerk Niedersachsen organisiert.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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