Antisemitische Vorfälle: Innenminister Reul kündigt konsequente Verfolgung an

Düsseldorf/Gelsenkirchen – NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) hat nach den antisemitischen Vorfällen in Gelsenkirchen eine konsequente Verfolgung der Täter angekündigt.

Die antisemitischen Parolen sind laut NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) "unerträglich".
Die antisemitischen Parolen sind laut NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) "unerträglich".  © Federico Gambarini/dpa

"Ich finde es unerträglich, wenn auf deutschem Boden antisemitische Parolen skandiert werden", sagte Reul am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Unsere Polizei verfolgt die Täter mit aller Konsequenz, damit sie bestraft werden können."

Er sei froh, dass die ersten Polizisten bei der unangemeldeten Spontanversammlung in Gelsenkirchen so schnell vor Ort gewesen seien, um die Synagoge zu schützen.

"Jüdisches Leben gehört selbstverständlich zu Deutschland und muss hier ohne Angst vor Bedrohung und Gewalt möglich sein", sagte Reul.

Daher bewache der polizeiliche Objektschutz besonders gefährdete jüdische Einrichtungen in NRW derzeit rund um die Uhr.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

Mehr zum Thema Innenpolitik: