Zehn Prozent der NRW-Schulen haben Belüftungsprobleme wegen Corona

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen hat nach Angaben des Schulministeriums jede zehnte Schule in der Corona-Krise Probleme bei der notwendigen Belüftung der Unterrichtsräume.

Ein Klassenzimmer einer Schule. (Symbolbild)
Ein Klassenzimmer einer Schule. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Pro Schule seien rund zehn Prozent der Räume betroffen, teilte das Ministerium am Dienstag mit. 

Dort könnten die Fenster "aufgrund möglicher baulicher Mängel nicht in ausreichendem Maße für eine intensive Belüftung genutzt werden", hieß es. 

Das Ergebnis ist Teil einer Abfrage zum Unterrichtsbetrieb, die um Fragen zur Belüftungssituation in den Unterrichtsräumen ergänzt wurde.

Zum Hygienekonzept in den Schulen gehört seit dem Start des neuen Schuljahres mit Präsenzunterricht Mitte August das Lüften der Klassenräume.

Träger der Schulen sind in der Regel die Kommunen, die für den Zustand der Schulgebäude verantwortlich sind.

Update, 9. September, 15.04 Uhr: Präzisere Angaben

Etwa 2,3 Prozent der Unterrichtsräume an den öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen können in der Corona-Pandemie nicht ausreichend gelüftet werden. 

Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch im Schulausschuss des Landtags mit. Sie präzisierte damit Zahlen einer Umfrage zur Belüftungssituation, die das Ministerium am Vortag herausgegeben hatte.

Mit rund 90 Prozent habe die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Schulen angegeben, keine Probleme mit der Belüftung zu haben, rechnete Gebauer vor. 

An den übrigen zehn Prozent seien insgesamt 22,6 Prozent der Klassenräume nicht hinreichend zu belüften. Hochgerechnet bedeute das, dass etwa 2,3 Prozent aller Unterrichtsräume an den öffentlichen Schulen betroffen seien.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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