Kein "geschenktes" Abitur trotz Corona-Ausfällen

Berlin - Kein Corona-Abitur trotz massiver Unterrichtsausfälle: Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (59, SPD), hält Abschlussprüfungen an Schulen trotz der Verlängerung des Corona-Lockdowns weiter für realistisch.

Britta Ernst (59, SPD), Präsidentin der Kultusministerkonferenz, hält Abschlussprüfungen an Schulen trotz der Verlängerung des Corona-Lockdowns für möglich.
Britta Ernst (59, SPD), Präsidentin der Kultusministerkonferenz, hält Abschlussprüfungen an Schulen trotz der Verlängerung des Corona-Lockdowns für möglich.  © Ole Spata/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

Nach jetzigem Stand wollten alle Bundesländer an Abiturprüfungen und mittleren Schulabschlüssen festhalten, sagte die Brandenburger Bildungsministerin im rbb-Inforadio.

"Stand heute (...) ist die Durchführung realistisch. Die KMK wird sich auf Eckpunkte verständigen, sodass wir die Schülerinnen und Schüler etwas unterstützen."

"Aber unser Ziel ist, dass das auch ein mit dem vergangenen und dem Folgejahr gleichwertiges Abitur 2021 ist."

Ernst begrüßte, dass für Abschlussklassen auch Präsenzunterricht möglich bleibe.

Es sei richtig, dass die Länder hier je nach Infektionszahlen unterschiedlich vorgingen.

In vielen Bundesländern sind die Schulen aufgrund der Corona-Pandemie bereits seit Mitte Dezember geschlossen, was trotz Homeschooling natürlich mit massiven Unterrichtsausfällen verbunden ist.

Titelfoto: Ole Spata/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

Mehr zum Thema Bildungspolitik:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0