Gemeinden sollen Ausnahmen gestatten: Aiwanger wirbt für Solar und Wind

München - Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (49, Freie Wähler) sieht den Freistaat bei der Energiewende auf einem guten Weg.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (49) wirbt für die Energiewende. (Archiv)
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (49) wirbt für die Energiewende. (Archiv)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Insbesondere bei der Photovoltaik sei man teils schneller als erwartet vorangekommen, sagte Aiwanger am Dienstag nach einer Sitzung des Bayerischen Energiebeirats.

Diesen Bereich will er weiter vorantreiben - auch durch eine doppelte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen mit Photovoltaik und Anbau oder Tierhaltung.

Die Windenergie sieht Aiwanger dagegen als Sorgenkind - auch wegen der von ihm kritisch gesehen 10H-Regelung, der zufolge ein Windrad das zehnfache seiner Höhe von Wohnbebauung entfernt sein muss.

Hier hofft er auf Gemeinden, die Ausnahmen von der Regel genehmigen. Gerade wenn die Windräder im Wald stünden, würden sie ab einer gewissen Entfernung auch nicht als so erdrückend wahrgenommen.

Hier setzt Aiwanger auch auf Standorte in den Staatsforsten - und kann sich gut vorstellen, den Gemeinden die Zustimmung mit einem Anteil an der Einspeisevergütung zu "versilbern". Wer das Windrad Tag und Nacht anschaue, solle auch etwas davon haben.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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