Braunkohle-Ausstieg in NRW: Land und Region schließen "Reviervertrag"

Düsseldorf - Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 wollen am Dienstag (17.15 Uhr) die NRW-Landesregierung und Vertreter der Region einen Zukunftsvertrag über die künftige Entwicklung schließen.

Ein Bagger schaufelt im Tagebau Hambach Braunkohle. Am Dienstag wollen die NRW-Landesregierung und Vertreter der Region nach dem beschlossenen Braunkohle-Ausstieg einen Vertrag über die künftige Entwicklung schließen.
Ein Bagger schaufelt im Tagebau Hambach Braunkohle. Am Dienstag wollen die NRW-Landesregierung und Vertreter der Region nach dem beschlossenen Braunkohle-Ausstieg einen Vertrag über die künftige Entwicklung schließen.  © Oliver Berg/dpa

Bei der digitalen Veranstaltung "Revier 2030" soll bekräftigt werden, dass beide Partner den Strukturwandel gemeinsam bewältigen wollen und dafür konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbaren.

Unterzeichnet wird der Vertrag von Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU), Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (60, FDP) sowie zwei Vertretern der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Mit dem Festakt und einer sich anschließenden Fachkonferenz soll der Strukturwandel in dem Braunkohlegebiet offiziell starten.

Für den Umbau im Rheinischen Revier stehen fast 15 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Braunkohleabbau soll nach und nach bis spätestens 2038 aufhören.

Von den direkt betroffenen 9000 Arbeitsplätzen wird ein Teil bereits in den kommenden Jahren verloren gehen.

Die Strukturmittel für den Umbau sollen eine sich selbst tragende privatwirtschaftliche Entwicklung anstoßen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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