NRW: Neubau von Windrädern kommt langsam wieder in Gang

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr mit 45 neuen Anlagen wieder etwas mehr neue Windräder in Betrieb gegangen. 

In diesem Jahr sind in Nordrhein-Westfalen wieder etwas mehr neue Windräder in Betrieb gegangen (Archivbild).
In diesem Jahr sind in Nordrhein-Westfalen wieder etwas mehr neue Windräder in Betrieb gegangen (Archivbild).  © Christophe Gateau/dpa

Von Januar bis September wurden nach Angaben der Fachagentur Windenergie insgesamt 45 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 136 Megawatt angeschaltet. 

Das ist in etwa eine Verdoppelung gegenüber dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahlen liegen aber weit hinter dem Neubau von Windrädern in früheren Jahren zurück, hieß es bei der Fachagentur. 

Der Ausbau der Windenergie an Land war bundesweit ins Stocken geraten.

NRW ist bislang in diesem Jahr das Bundesland mit den höchsten Zubauzahlen beim Windstrom, vor Brandenburg und Niedersachsen

Bundesweit sind in den ersten drei Quartalen des Jahres 269 Windräder mit eine Gesamtleistung von 878 Megawatt ans Netz gegangen. 

Damit liege die neu installierte Anlagenleistung zwar um 70 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2019, betonte die Fachagentur. Der Zubau sei zugleich aber auch nahezu 70 Prozent unterhalb des durchschnittlichen Werts der Jahre 2014 bis 2018.

In Nordrhein-Westfalen gibt es zudem noch Genehmigungen für 214 Windkraftanlagen, die bisher nicht ans Netz gegangen sind. Davon wurden 79 in diesem Jahr erteilt. 

Insgesamt waren in NRW nach Zahlen der Fachagentur Ende September in NRW insgesamt 3350 Windenergieanlagen mit knapp 6000 Megawatt Gesamtleistung in Betrieb. 

Zum Vergleich: Das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 hat eine Leistung von 1100 Megawatt.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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