Über 150 Organisationen fordern: WLAN in alle Flüchtlingsunterkünften

München - Mehr als 150 bayerische Organisationen und Initiativen haben funktionsfähiges WLAN in allen Flüchtlingsunterkünften im Freistaat gefordert.

Kein Internet, kein Anschluss. Nach willen der Flüchtlingsunterstützer soll sich das ändern. (Symbolbild)
Kein Internet, kein Anschluss. Nach willen der Flüchtlingsunterstützer soll sich das ändern. (Symbolbild)  © Jan Woitas/ZB/dpa

"In sehr vielen Unterkünften gibt es gar kein WLAN, in vielen anderen ein unzulängliches", teilten der Bayerische Flüchtlingsrat, die Diakonie München und Oberbayern, das Bellevue di Monaco und der Campus di Monaco am Mittwoch mit.

Bewohner hätten keinen Zugang zu Bildung, Homeschooling und Beratungsangeboten.

"Innenminister Joachim Herrmann dankte den Organisationen für ihr Engagement und ihre Initiative. Aus seiner Sicht soll der WLAN-Ausbau in Flüchtlingsunterkünften zügig vorangehen", heißt es in der Mitteilung.

"Es geht nicht, dass Schüler ausgegrenzt sind", wird Herrmann (64, CSU) zitiert.

"Während dieser Pandemie keinen Internetzugang zu haben, bedeutet den kompletten gesellschaftlichen Ausschluss", sagte Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat.

Titelfoto: Jan Woitas/ZB/dpa

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