Bund-Länder-Beratungen dauern weiter an: Streit um Schulen Grund für spätes Ende!

Berlin - Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Verlängerung der Schutzmaßnahmen in Bezug auf die Ausbreitung des Coronavirus hat es Streit darüber gegeben, wie künftig mit Schulen und Kitas umgegangen werden soll.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, sitzen im Bundeskanzleramt gemeinsam bei der Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Corona-Situation.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, sitzen im Bundeskanzleramt gemeinsam bei der Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Corona-Situation.  © dpa/Bundesregierung/Steffen Kugler

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder.

Man habe sich beim Schulthema verhakt und suche nach einem Kompromiss. Einige Länder wollten offensichtlich den härteren Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) nicht mitmachen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, sprachen Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) in kleiner Runde darüber, wie ein Kompromiss erzielt werden könnte. Laut Bild-Zeitung war auch Finanzminister Olaf Scholz (62, SPD) dabei.

Ein Ende der Beratungen am Abend war zunächst nicht absehbar.

Bund und Länder hatten sich darüber geeinigt, dass der bis Ende Januar befristete Lockdown bis Mitte Februar verlängert werden soll.

Eine Einigung auf ein gesamtes Beschlusspapier gab es aber noch nicht.

Update, 22.20 Uhr: Das wurde beschlossen

Der bis Ende Januar befristete Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektions- und Todeszahlen bis Mitte Februar verlängert.

Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag bei ihrer Schaltkonferenz beschlossen. Zugleich vereinbarten sie, die Maskenpflicht zu verschärfen und fordern die Arbeitgeber auf, Homeoffice zu ermöglichen, wo es möglich ist. Alle neuen Maßnahmen in der Übersicht.

Titelfoto: dpa/Bundesregierung/Steffen Kugler

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