Friseure völlig verzweifelt: Finanzieller Notruf wegen Corona-Schließungen

Köln - Seit Wochen können sie keine Kunden mehr in ihren Salons empfangen: Deutschlands angeschlagene Friseurbranche fordert von der Politik stärkere und schnellere Finanzhilfen.

Deutschlands angeschlagene Friseurbranche fordert wegen ihrer finanziellen Notlage von der Politik stärkere und schnellere Finanzhilfen. (Archivbild)
Deutschlands angeschlagene Friseurbranche fordert wegen ihrer finanziellen Notlage von der Politik stärkere und schnellere Finanzhilfen. (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

"Es sind alle Rücklagen aufgebraucht, teilweise auch die Altersvorsorge - es geht um Existenzen", sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, am Dienstag in Köln über die Situation in vielen Betrieben. Die Branche sende einen "Notruf".

Es dauere zu lang, bis Coronahilfen ankommen, und dann kompensierten sie nur einen viel zu kleinen Teil der Umsatzeinbußen.

Die Branche brauche eine Perspektive, wann sie wieder aufmachen könne, forderte Wollseifer. In Deutschland gibt es 80.000 Friseurbetriebe mit 240.000 Mitarbeitern.

Seit Mitte Dezember sind die Salons wegen der Pandemie geschlossen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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