Gesundheitsminister Laumann macht auf Organspende aufmerksam: Zu viele Menschen warten auf Spender

Düsseldorf – Dass die Organspende eine wichtige Angelegenheit ist, wird seit Jahren thematisiert. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) macht erneut darauf aufmerksam.

Solch einen Ausweis bekommen Menschen, die sich als Organspender eintragen lassen möchten.
Solch einen Ausweis bekommen Menschen, die sich als Organspender eintragen lassen möchten.  © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Vor dem bundesweiten Tag der Organspende am Samstag rief er Bürger zu einer frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Thema auf.

Die Entscheidung - entweder für oder gegen eine Organspende - solle in einem Ausweis dokumentiert werden.

"Damit behalten Sie die Entscheidungshoheit über diese sehr persönliche Frage", erklärte Laumann am Mittwoch. "Zudem schützen Sie Ihre Angehörigen davor, im Zweifel in einer sehr belastenden Situation diese Entscheidung für Sie treffen zu müssen."

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Nach Angaben des Gesundheitsministeriums warten in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 2000 Menschen auf ein Spenderorgan.

Im vergangenen Jahr gab es aber nur 174 Spender von Organen im Bundesland.

Der bundesweite Tag der Organspende findet seit 1982 an jedem ersten Samstag im Juni statt.

Titelfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

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