Impfpflicht: Wüst drängt neue Regierung um Olaf Scholz zum Handeln

Düsseldorf/Berlin – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (46, CDU) hat angesichts der zugespitzten Corona-Lage die neue Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der Impfpflicht aufgefordert.

Hendrik Wüst (46, CDU, r.) macht Olaf Scholz (63, SPD, M.) nach den Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten eine klare Ansage.
Hendrik Wüst (46, CDU, r.) macht Olaf Scholz (63, SPD, M.) nach den Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten eine klare Ansage.  © Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

Es gebe wissenschaftliche Zweifel, dass die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen ausreichten, wenn sich die Omikron-Variante weiter ausbreite, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen der Länder mit dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD).

Die Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen müsse "so schnell wie möglich" umgesetzt werden. Auch die Beratung über die allgemeine Impfpflicht dürfe sich nicht verzögern.

Wegen der vierten Corona-Welle brauche es Tempo, um vor allem ältere Menschen zu schützen. "Das Impfen ist und bleibt die stärkste Waffe im Kampf gegen das Virus", sagte Wüst.

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Wüst dankte der neuen Ampel-Koalition, das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen und den Ländern mehr Möglichkeiten zu geben, die Menschen zu schützen.

Es müsse weiter Voraussicht herrschen. "Wir müssen das Fernlicht nutzen und nicht nur auf Sicht fahren", sagte der CDU-Politiker.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

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