Impfzentren in NRW: "Besondere Vorkommnisse" halten Polizei in Atem

Düsseldorf - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat seit Anfang Januar 34 "besondere Vorkommnisse" an und in den Impfzentren des Landes registriert.

Die NRW-Polizei hat seit Anfang Januar 34 besondere Vorkommnisse an den Impfzentren des Landes registriert. Dazu gehörten auch Bedrohungen und Cyberangriffe.
Die NRW-Polizei hat seit Anfang Januar 34 besondere Vorkommnisse an den Impfzentren des Landes registriert. Dazu gehörten auch Bedrohungen und Cyberangriffe.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Dazu gehörten neben Bedrohungen oder Diebstählen auch Cyberangriffe, wie das Innenministerium auf dpa-Anfrage mitteilte.

Eine "örtliche oder zeitliche Häufung" sei bei den Einsätzen nicht festzustellen. Es handele sich zudem um eine erste Zählung - und keine finalisierte Statistik.

Demnach gab es neun verdächtige Personen, sechs Bedrohungssachverhalte, fünf Sachbeschädigungen, drei Diebstahlsdelikte, zwei Körperverletzungen beziehungsweise Beleidigungen und drei Cyberangriffe.

So ermittelte die Polizei unter anderem einen Mann, der im Bielefelder Impfzentrum 3000 Impftermine ausgemacht hatte.

"Die falsch gebuchten Termine konnten rechtzeitig erkannt und neu vergeben werden", heißt es in einem aktuellen Bericht des Gesundheitsministeriums an den Landtag.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

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