Klaus Holetschek enttäuscht von Coronavirus-"Impfgipfel": Klare Worte von Gesundheitsminister

München - Das Coronavirus bestimmt wohl noch auf längere Zeit das Leben der Menschen in Deutschland und der Welt. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des "Impfgipfels".

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des "Impfgipfels".
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des "Impfgipfels".  © Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

Ihm fehle vor allem die Perspektive und Planbarkeit, sagte er am Dienstagmorgen in einem Gespräch mit dem inforadio Berlin Brandenburg.

"Wir brauchen viel Impfstoff, der planbar und verfügbar ist" betonte Holetschek (CSU) und führte weiter aus: "Wir haben da noch nicht so viel erreicht, wie ich mir gerne vorgestellt hätte."

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) hatte nach dem "Impfgipfel" in der ARD eingeräumt, dass Impfstoff im ersten Quartal knapp bleiben werde. Die Sorge vieler Menschen wächst weiter.

Holetschek sagte zur derzeitigen Situation hinsichtlich möglicher Folgen: "Wenn jemand vor einem Zentrum steht und wieder heimgeschickt wird, weil die Liefermenge nicht mehr zur Verfügung steht, dann ärgert es die Menschen."

Deshalb wünsche er sich entsprechend einen verlässlichen und nachhaltigen Plan, der über die nächsten Wochen hinausgehe.

Nur so könne man verhindern, dass auf Lockerungen wieder Verschärfungen der Corona-Regelungen folgen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

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