Laschet wirbt für gemeinsame Linie bei weiteren Öffnungsschritten

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) hat unmittelbar vor der Bund-Länder-Konferenz für eine gemeinsame Linie für weitere vorsichtige Öffnungsschritte geworben.

Unmittelbar vor der Bund-Länder-Konferenz hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) für eine gemeinsame Linie bei weiteren Öffnungsschritten geworben.
Unmittelbar vor der Bund-Länder-Konferenz hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) für eine gemeinsame Linie bei weiteren Öffnungsschritten geworben.  © Federico Gambarini/dpa

"Nach vier Monaten des Lockdowns brauchen die Menschen, brauchen die Unternehmen Perspektiven", schrieb der CDU-Bundeschef im Blog der Vereinigung der Unternehmensverbände NRW.

Gesunkene Infektionszahlen, die täglichen zehntausendfachen Impfungen, steigende Impfstoffmengen, die zunehmende Verfügbarkeit von Schnelltests sowie die Aussicht auf mildere Temperaturen schafften Möglichkeiten, "Schritt für Schritt zu einer verantwortungsvollen Normalität zurückzukehren".

Laschet verwies auf erste vorsichtige Öffnungsschritte bei den Kitas und Schulen sowie die jüngst erfolgte Öffnung der Friseurbetriebe. "Unser gemeinsames Ziel ist es, dass zeitnah weitere Schritte folgen können. Darüber werden wir am Mittwoch (3. März) in der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin beraten", erklärte der Düsseldorfer Regierungschef, der auch CDU-Vorsitzender ist.

"Und ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, trotz der weiterhin sehr angespannten und fragilen Lage einen Pfad zu vereinbaren, der auch und gerade den so besonders von den Einschränkungen betroffenen Branchen wieder eine Perspektive aufzeigt."

Zugleich warnt Laschet aber auch zur Vorsicht angesichts der wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen und den neuen Virus-Varianten: "Niemandem wäre geholfen, wenn wir vorschnell Öffnungen zuließen und in wenigen Wochen wieder exponentiell steigende Infektionszahlen verzeichnen würden und dadurch gezwungen wären, erneut weitreichende Beschränkungen umzusetzen", betonte er.

"Die Entwicklungen in vielen europäischen Ländern, in denen gerade wieder deutliche Verschärfungen beschlossen worden sind, sollten uns Mahnung sein."

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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