Nicht nur Corona: NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach für nationales Impfregister

Köln - NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (45, CDU) hat sich für die Einführung eines nationalen Impfregisters ausgesprochen.

Laut NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (45, CDU) könnte ein nationales Impfregister bei allen Impfungen helfen.
Laut NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (45, CDU) könnte ein nationales Impfregister bei allen Impfungen helfen.  © Federico Gambarini/dpa

Dafür werbe sie, sagte sie der Westdeutschen Zeitung (Samstag).

"Egal, ob die Impfpflicht kommt oder nicht. Das wird auch im Zusammenhang mit anderen Impfungen wichtig, wenn es um Kontrolle und Wirksamkeit von Impfungen geht", sagte die Politikerin.

Andere Staaten hätten ein solches Register - und profitierten sehr davon.

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In einem Impfregister könnte der Impfstatus aller Menschen in Deutschland erfasst werden, um einen besseren Überblick zu haben.

Es wird im Zusammenhang mit der möglichen Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus diskutiert.

Neuer Corona-Höchstwert bei Inzidenz

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat derweil einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert.

Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 772,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 706,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 497,1 (Vormonat: 289,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.461 Corona-Neuinfektionen.

Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.022 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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