Wie geht es mit der Gastronomie in Bayern weiter? Hubert Aiwangers klare Haltung

München - Geht es in Bayern endlich voran? Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50, Freie Wähler) will in der Coronavirus-Krise möglichst bald Öffnungsschritte für die Gastronomie erwirken.

Hubert Aiwanger (50, Freie Wähler) will in der Coronavirus-Krise möglichst bald Öffnungsschritte für die Gastronomie erwirken.
Hubert Aiwanger (50, Freie Wähler) will in der Coronavirus-Krise möglichst bald Öffnungsschritte für die Gastronomie erwirken.  © Daniel Karmann/dpa

"Ich glaube, wir hätten die technischen Voraussetzungen - wenn wir das bundesweit akzeptieren würden, dass man mit negativem Test reingeht - müsste das jetzt schon möglich sein", sagte Aiwanger am Donnerstag im Landtag.

Der Minister sprach von "behaupteten Risiken", die es nun zu eliminieren gelte, beispielsweise durch Negativtests, durch FFP2-Masken und darüber hinaus auch durch Lüftungsgeräte. "Um diese Begründungen, die vielleicht vor einem Jahr noch richtig waren, jetzt beiseite zu schieben und Wirtschaft wieder ins Laufen bringen zu können, ohne Infektionsrisiken zu erhöhen", sagte Aiwanger.

Studien hätten gezeigt, dass Luftreinigungsgeräte große Wirkung erzielen könnten. Er wünsche sich, dass die nächste Ministerpräsidentenkonferenz bei ihren Beschlüssen die technischen Möglichkeiten mit einbeziehe.

Aiwanger erklärte, er habe sich Öffnungsschritte bereits zu Ostern gewünscht.

Tische und Stühle stehen vor einem Restaurant. Im Fenster hängen Zettel mit der Aufschrift "Gastro wieder öffnen - sofort".
Tische und Stühle stehen vor einem Restaurant. Im Fenster hängen Zettel mit der Aufschrift "Gastro wieder öffnen - sofort".  © Sven Hoppe/dpa

"Ich glaube, wir hätten es auch mit negativem Corona-Test riskieren können", sagte der Wirtschaftsminister, ungeachtet stark steigender Zahlen bei den Coronavirus-Neuinfektionen.

Titelfoto: Montage: Daniel Karmann/dpa, Sven Hoppe/dpa

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