Nach CDU-Bundesparteitag: Laschet ruft Bewerber zu Zusammenhalt auf

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) hat die Bewerber um den CDU-Bundesvorsitz aufgerufen, nach der Wahl zusammenzuhalten.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) rief am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang der CDU zum Zusammenhalt nach der Wahl auf.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) rief am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang der CDU zum Zusammenhalt nach der Wahl auf.  © Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

"Wir sind alle drei aus Nordrhein-Westfalen und kennen uns gut", sagte Laschet am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang der NRW-CDU. Auf dem Online-Parteitag am 15. und 16. Januar bewerben sich neben Laschet Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (65) und der Außenpolitiker Norbert Röttgen (55) für den Parteivorsitz.

Laschet sagte, alle drei hätten der Partei gezeigt, wie man auch in einem solchen Wettbewerb fair miteinander umgehen und den anderen respektieren könne. "Das sollte auch das Ergebnis sein, egal, wie das ausgeht: Wir stehen am Ende alle zusammen und helfen dem, der gewonnen hat."

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder (54) lobte als zugeschalteter Gastredner nicht nur Laschets Regierungsarbeit in der CDU/FDP-Koalition in Nordrhein-Westfalen, sondern unterstrich auch seine Gemeinsamkeiten mit dem NRW-Ministerpräsidenten. Sowohl er als auch Laschet hätten im jeweiligen Bundesland Wahlen gewonnen.

In der Corona-Krise sei "jeder Tag eine neue Bewährungsprobe", so Söder, "Armin und ich haben es immer gemeinsam gemacht. Wir entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen, nicht nach Laune und Tagesform."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) lobte als zugeschalteter Gastredner Armin Laschets (59, CDU) Regierungsarbeit in der CDU/FDP-Koalition in NRW und unterstrich auch seine Gemeinsamkeiten mit dem Ministerpräsidenten.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) lobte als zugeschalteter Gastredner Armin Laschets (59, CDU) Regierungsarbeit in der CDU/FDP-Koalition in NRW und unterstrich auch seine Gemeinsamkeiten mit dem Ministerpräsidenten.  © Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

Trotz teils unterschiedlicher Akzente, die auch in den unterschiedlichen Infektionszahlen begründet seien, seien NRW und Bayern in den Bund-Länder-Gesprächen immer den gleichen Weg gegangen.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

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