NRW: Am 3. März werden weitere Öffnungen beraten

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) hat zugesichert, dass Bund und Länder in ihrer nächsten Runde am 3. März über weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beraten werden.

Bund und Länder werden in ihrer nächsten Runde am 3. März über weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beraten, wie Armin Laschet (59, CDU) zusicherte.
Bund und Länder werden in ihrer nächsten Runde am 3. März über weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beraten, wie Armin Laschet (59, CDU) zusicherte.  © Marcel Kusch/dpa

Dazu gehörten Kontaktbeschränkungen, Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotels, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Donnerstag in einer Sondersitzung des Landtags in Düsseldorf.

Laschet kritisierte erneut, dass die Wirtschafts- und Überbrückungshilfen "viel zu lange gedauert" hätten. Das habe auch an einem "gewissen Perfektionismus" der beteiligten Bundesministerien gelegen. Deshalb seien die Antragsformulare "viel zu spät gekommen".

Seit Mittwoch aber könnten die Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt werden. Damit erhielten auch Einzelhändler endlich Unterstützung. Notfalls könnte es auch Abschlagszahlungen geben.

Die Länderregierungschefs und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hatten am Mittwoch vereinbart, den Lockdown grundsätzlich bis zum 7. März zu verlängern.

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz - also Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche - stabil unter 35 sinken, sollen die Beschränkungen von den Ländern schrittweise gelockert werden - zunächst für Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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