App soll Prognose für Einbrüche vorhersagen

Köln/NRW - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen weitet die Anwendung ihrer Software für Einbruchs-Vorhersagen aus.

Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf (gestellte Szene).
Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf (gestellte Szene).  © picture alliance / dpa

Wie ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) sagte, wird die Software "Skala" nach den großen Städten inzwischen auch in zehn Landkreisen eingesetzt. 

Zudem sei eine App für Bürger angedacht, die mit "Skala"-Daten gespeist werden soll.

Die sogenannte Einbruchgefahrinformation per App war ursprünglich bereits für dieses Jahr angedacht. 

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Wegen der Corona-Krise sei unklar, wann und wie es nun weitergehe, hieß es vom LKA.

Bereits umgesetzt wurde die polizeiinterne Ausweitung. Nach dem Pilotbetrieb in Köln und Duisburg war die Software in den vergangenen Jahren nach und nach für alle 17 Polizeipräsidien der kreisfreien Städte eingesetzt worden. 

"Mittlerweile sind zehn weitere Polizeibehörden (Landratsbehörden) mit aufgenommen worden", erklärte das LKA.

Software soll wahrscheinliche Einbruchsorte vorhersagen

Die Software "Skala" (System zur Kriminalitätsanalyse und Lageantizipation) benennt immer montags die Orte, an denen in den kommenden Tagen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Einbrüche besteht. 

Dazu werden unter anderem Daten aus der Vergangenheit herangezogen. 

Die Polizeibehörden können an diesen Hotspots dann zum Beispiel häufiger Streife fahren.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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