"Earth Hour": Darum gingen bei uns die Lichter aus

Stuttgart/Freiburg - Klimaschutz in Zeiten von Corona: Auch im Südwesten ging am Samstagabend an zahlreichen Orten für eine Stunde das Licht aus.

Das unbeleuchtete Freiburger Rathaus am Samstagabend.
Das unbeleuchtete Freiburger Rathaus am Samstagabend.  © Patrick Seeger/dpa

So blieb etwa das Freiburger Rathaus ab 20.30 Uhr für eine Stunde unbeleuchtet. Mit der "Earth Hour"-Aktion will die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. 

Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen.

Bei der Aktion rund um den Globus beteiligten sich im Südwesten unter anderem Rathäuser in Bühl, Ettlingen und Pforzheim. Auch zahlreiche Theater, Gotteshäuser, Denkmäler oder Brunnen blieben unbeleuchtet. 

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Zudem waren die Staatlichen Schlösser in Heidelberg und Schwetzingen, Ludwigsburg und Mannheim dabei.

"Die Corona-Pandemie zeigt wie verletzlich unser Alltagsleben und unser Wirtschaftssystem sind", meinte Marco Vollmar von der Geschäftsleitung des WWF Deutschland.

Millionen Menschen hätten mit der "Earth Hour" aber gezeigt, dass die Welt auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen könne.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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