European Green Deal: Ursula von der Leyen erhält Umwelt-Preis!

Düsseldorf - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ausgezeichnet.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (62).
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (62).  © Thierry Roge/BELGA/dpa

Mit der Ehrung werde vor allem ihr Einsatz für den "European Green Deal" gewürdigt, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Die Preisverleihung ist für den 4. Dezember in Düsseldorf geplant.

"Unsere Preisträgerin verbindet die Vision eines klimaneutralen Kontinents mutig und leidenschaftlich mit Ihrem Namen", sagte der Vorsitzende der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Stefan Schulze-Hausmann, laut Mitteilung. 

Ziele der Auszeichnung seien es, das "Green Deal"-Projekt bekannter zu machen und "seine Protagonistin" zu stärken.

Um die Klimakrise zu stoppen, soll die europäische Wirtschaft nach Plänen der EU-Kommission grundlegend umgebaut werden. 

Der "Green Deal" soll die EU bis 2050 klimaneutral machen, so dass nicht mehr CO2 ausgestoßen als auf anderen Wegen wieder aufgenommen wird.

Ursula von der Leyen folgt auf Greta Thunberg

Greta Thunberg (17), schwedische Klimaaktivistin, erhielt den Preis im Jahr 2019.
Greta Thunberg (17), schwedische Klimaaktivistin, erhielt den Preis im Jahr 2019.  © Virginia Mayo/AP/dpa

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird in verschiedenen Kategorien verliehen - auch an Unternehmen und Kommunen. 

Die Ehrenpreise gehen an Persönlichkeiten, die den Organisatoren zufolge dem Thema Nachhaltigkeit "Strahlkraft" verleihen. 

Ehrenpreisträger waren bereits unter anderem Alt-Bundespräsident Joachim Gauck und Prinz Charles. Im vergangenen Jahr wurde Greta Thunberg mit dem Sonderpreis des Nachhaltigkeitspreises für ihr Klimaschutz-Engagement geehrt.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. 

In der Stiftung, die den Preis verleiht, arbeiten Bundesregierung, Kommunalverbände, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Titelfoto: Thierry Roge/BELGA/dpa

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