Dresdner Rathaus macht mobil, auch mit Luftstationen für Radler!

Dresden - Dresden will den Anteil an Autos im Stadtverkehr senken, Fahrrad, E-Mobilität und ÖPNV sollen gestärkt werden. Ein Plan dafür: Die stadtweiten Mobi-Punkte. Deren Zahl soll sich in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. Radler profitieren dabei besonders.

Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne).
Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne).  © Eric Münch

So hat Dresden in den letzten beiden Jahren an den Mobi-Punkten bereits ein nahezu flächendeckendes Netz an öffentlichen Luftpumpen im Stadtgebiet aufgebaut.

Im Betrieb sind solche Pumpen am Pirnaischen Platz, am Bahnhof Mitte und am Fetscherplatz. Insgesamt gibt es acht Standorte, die bald auch im Themenstadtplan abrufbar sein werden. Das System soll ausgebaut werden.

Als nächster Schritt werden im Jahr 2021 neue Fahrradunterstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen in Pieschen und Trachau gebaut.

Bis Anfang 2021 wird es 30 Mobi-Punkte geben, Ende 2022 werden es über 60 sein. "In Zeiten überwärmter Innenstädte ist eine stadtverträgliche CO2-arme Mobilität unverzichtbar. Individuelle Mobilität ohne eigenes Auto heißt das Ziel", sagt Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne).

Stadtweit gibt es immer mehr Luftpumpen für Radler.
Stadtweit gibt es immer mehr Luftpumpen für Radler.  © Thomas Türpe

Die nächsten Mobi-Punkte, die eine Verknüpfung von E-Mobilität, Leihrädern- und -Autos sowie ÖPNV ermöglichen, entstehen an Martin-Luther-Straße, Amalie-Dietrich-Platz, Altenberger Straße und Bischofsplatz Anfang 2021.

Titelfoto: Montage: Thomas Türpe, Eric Münch

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