Mehr Sicherheit auf NRW-Bahnhöfen: Land gibt zehn Millionen für Kameras aus

Düsseldorf – Mehr Sicherheit an Bahnhöfen! Das will das Land NRW mit neuen Überwachungskameras erreichen.

Die Sicherheit an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen soll erhöht werden. Dafür will das Land zehn Millionen Euro für Kameras ausgeben. (Symbolfoto)
Die Sicherheit an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen soll erhöht werden. Dafür will das Land zehn Millionen Euro für Kameras ausgeben. (Symbolfoto)  © 123RF/viteethumb

Dafür stellt Nordrhein-Westfalen bis 2024 zehn Millionen Euro zur Verfügung, um 100 Bahnhöfe mit moderner Videotechnik auszurüsten. Ziel sei es, "die Sicherheit für die Pendler deutlich zu erhöhen", teilte das Verkehrsministerium am Freitag mit. Die Bundespolizei soll teilweise Live-Zugriff bekommen.

"Deutschland muss wieder Bahnland werden. Dafür brauchen wir Bahnhöfe, die gute Orte sind. Moderne Videotechnik hilft uns, dass sich Fahrgäste noch sicherer fühlen", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst (45, CDU).

In einem Bericht an den Landtag hieß es, dass die Videokameras "eine abschreckende Wirkung hinsichtlich Vandalismus und anderer Delikte entfalten sowie der Kriminalitätsaufklärung dienen" sollen.

Zu den Bahnhöfen, die mit neuen Kameras ausgestattet werden, gehören die Hauptbahnhöfe Oberhausen, Gütersloh und Siegen sowie mehrere Standorte in Köln, unter anderem Köln-West, Worringen und Nippes.

Die Kosten liegen laut dem Bericht an den Landtag zwischen 80.000 und 300.000 Euro pro Standort.

Titelfoto: 123RF/viteethumb

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