Nachfolge für 9-Euro-Ticket soll Anfang 2023 kommen

Berlin - Zunächst sperrte sich vor allem die FDP gegen eine Anschlusslösung für das beliebte 9-Euro-Ticket, doch nun soll's doch recht schnell gehen: Spätestens bis Dezember will Verkehrsminister Volker Wissing (52, FDP) alle Details geklärt haben.

Das 9-Euro-Ticket sorgte für eine hohe Nachfrage. Der Nachfolger wird vermutlich nicht ganz so billig werden.
Das 9-Euro-Ticket sorgte für eine hohe Nachfrage. Der Nachfolger wird vermutlich nicht ganz so billig werden.  © Roberto Pfeil/dpa

"Unser Ziel sollte sein, spätestens zu Beginn des Jahres 2023 ein neues Ticket zu haben", sagte er der Mediengruppe VRM.

Über einen Preis will Wissing noch nicht spekulieren, der hänge auch von der Verteilung der Kosten zwischen, Bund, Ländern und Kunden ab.

Aber: "Ich möchte ein vom Preis her möglichst attraktives Ticket, das deutschlandweit gilt und als Abo-Variante zu kaufen ist", betonte der Ressortchef.

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Nach Angaben der Nahverkehrsbranche wurden im Juni, Juli und August rund 52 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft. Der Bund zahlte den Verkehrsanbietern rund 2,5 Milliarden Euro zum Ausgleich von Einnahmeausfällen.

Die Aktion endete am vergangenen Mittwoch.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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