Verkehrsminister beraten über Nachfolger für 9-Euro-Ticket

Bremerhaven – Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder beraten von diesem Mittwoch (13 Uhr) an über ein mögliches Nachfolgemodell für das 9-Euro-Ticket.

Gibt es am Fahrkartenautomaten bald ein neues Monatsticket?
Gibt es am Fahrkartenautomaten bald ein neues Monatsticket?  © Moritz Frankenberg/dpa

Auf der Tagesordnung des zweitägigen Treffens in Bremerhaven steht auch die Debatte über eine von den Ländern geforderte Aufstockung der sogenannten Regionalisierungsmittel.

Ferner soll es auf der Verkehrsministerkonferenz über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Verkehrsbereich sowie um Elektromobilität gehen, wie aus einer Mitteilung des zuständigen Bremer Ressorts hervorgeht.

Bund und Länder haben sich bisher nicht auf die Finanzierung eines Nachfolgemodells des 9-Euro-Tickets einigen können. Der Bund hat Forderungen der Länder nach generell mehr Geld für den Nahverkehr bisher zurückgewiesen.

Wegen Streit um A45-Brücke: Grüne und CDU wollen für Aufklärung sorgen
Verkehrspolitik Wegen Streit um A45-Brücke: Grüne und CDU wollen für Aufklärung sorgen

Erwartet wird, dass eine im September eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Nachfolge des 9-Euro-Tickets auf der Ministerkonferenz ihre Ergebnisse vorstellt. Es sollen zudem mehrere Fahrscheinmodelle zur Entscheidung vorgelegt werden.

Das millionenfach gekaufte 9-Euro-Ticket hatte im Juni, Juli und August für je einen Monat bundesweit Fahrten in Bus und Bahn ermöglicht. Die Ampel-Koalition im Bund hatte sich bereit erklärt, den Ländern für ein bundesweites Nahverkehrsticket jährlich 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen, wenn die Länder mindestens den gleichen Betrag zur Verfügung stellen.

Ziel sei ein Preis zwischen 49 und 69 Euro im Monat.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa

Mehr zum Thema Verkehrspolitik: