Warnstreiks in NRW: Landes-Chefin hofft auf Angebot

Düsseldorf - Die Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft Verdi, Gabriele Schmidt, zeigt sich optimistisch, dass Bewegung in den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst kommt. 

Die Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft Verdi, Gabriele Schmidt, zeigt sich optimistisch, dass Bewegung in den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst kommt. (Archivbild)
Die Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft Verdi, Gabriele Schmidt, zeigt sich optimistisch, dass Bewegung in den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst kommt. (Archivbild)  © Fabian Strauch/dpa

"Ich habe die große Hoffnung, dass die Arbeitgeber einlenken und uns zur nächsten Tarifrunde ein Angebot vorlegen", sagte Schmidt am Mittwoch in der WDR 5-Sendung "Morgenecho". 

Verdi hat für diesen Mittwoch zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Im Fall etwa von Gesundheitsämtern gebe es die Möglichkeit von Notdienstvereinbarungen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, sagte Schmidt. Die Versorgung der Bevölkerung solle nicht gefährdet werden.

In Nordrhein-Westfalen sind Beschäftigte in Stadtverwaltungen, Kliniken, Sparkassen sowie in kommunalen Entsorgern und Stadtwerken zum Ausstand aufgerufen. 

Auch in Kitas könnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit niederlegen. Zudem ist der Nahverkehr am Niederrhein betroffen. 

In dem Tarifkampf fordert Verdi eine Einkommensanhebung von 4,8 Prozent. Der Arbeitgeberseite ist das zu viel. 

Aus Sicht der Gewerkschaft sei es eine "bescheidene Forderung", sagte Schmidt. Am 22. Oktober sollen die Verhandlungen in Potsdam weitergehen.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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