Maut-Geldregen: Dafür hat Dresden jetzt Geld

Dresden - Seit Juli 2018 müssen Brummifahrer auch für die Nutzung des gesamten Bundesstraßen-Netzes blechen. Ein Teil des Geldes fließt in die Städte entlang der Trassen zurück. Jetzt ist klar, wie Dresden für das vergangene Jahr beteiligt wird.

Die Lkw-Mautsäulen spülen reichlich Geld in die Stadtkasse.
Die Lkw-Mautsäulen spülen reichlich Geld in die Stadtkasse.  © Ove Landgraf

Knapp über 900.000 Euro Mautgelder stopfen demnach Löcher im Stadt-Säckel.

Weil das Geld wiederum nur entlang der Bundesstraßen ausgegeben werden darf, will Dresden 2021 immerhin 550.000 in die Sanierung der Bautzner Landstraße investieren.

Mit dem Geld soll ein Teil des Eigenmittelanteiles bezahlt werden.

2022 soll mit dem restlichen Teil des Geldes die Sanierung von Königsbrücker Landstraße, Hansastraße und Radeburger Straße abgesichert werden.

2020 erhielt Dresden erstmals Geld aus dem Maut-Topf. Damals waren es 420.000 Euro.

Mit den Einnahmen will Dresden in erster Linie Radwege an den Bundesstraßen sanieren oder bauen.

Titelfoto: Ove Landgraf

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